Alles Wissenswerte rund um Entsafter

Viele Menschen fragen sich, ob sich die Anschaffung eines eigenen Entsafters lohnt. Schließlich gibt es ja eine breite Palette an industriell hergestellten Frucht- und Gemüsesäften. Doch industriell hergestellte Säfte wurden pasteurisiert und dabei gehen wichtige Vitamine und Enzyme verloren, die nur in frisch gepressten Säften enthalten sind.

Die Vorteile eines eigenen Entsafters

Mit einem eigenen Entsafter können Sie Obst und Gemüse nach eigenem Geschmack kombinieren und sich Ihren eigenen wohlschmeckenden Drink in kürzester Zeit zubereiten. Zudem besteht der frisch gepresste Saft zu 100% aus Obst- und Gemüsesaft, während industriell gefertigter Saft meist nur einen Anteil von etwa 40% aufweist. Mit einem guten Entsafter braucht man lediglich 10-15 Minuten für die Herstellung eines vitaminreichen Obst- und Gemüsesaftes, angefangen bei der Vorbereitung der Zutaten, dem Entsaften und der Reinigung des Gerätes. Wer gern morgens zum Frühstück einen vitaminreichen Muntermacher trinkt, eine Saftkur durchführen oder einfach gesund leben möchte, sollte auf einen eigenen Entsafter nicht verzichten.

Vitaminreiche Drinks selbst zubereiten

EntsafterDer Fantasie bzw. dem persönlichen Geschmack sind beim Entsaften keine Grenzen gesetzt. Grundsätzlich eignen sich fast alle Obst- und Gemüsesorten zum Entsaften. Äpfel, Stangensellerie, Karotten und Gurken ergeben einen wohlschmeckenden Gemüsesaft, der vitalisierend und entschlackend wirkt. Wer es etwas süßer mag, kann mehr Äpfel zugeben, wer einen kräftigeren Geschmack vorzieht, kann auch Blattsalat oder -spinat sowie Rucola in den Entsafter geben. Oder probieren Sie einmal einen frisch gepressten Saft aus roter Beete, Äpfeln und Karotten – der ausbalancierte Geschmack mit feiner Süße wird Sie überzeugen.
Für einen frisch gespressten Obstsaft eignen sich fast alle Obstsorten, angefangen bei heimischen Erdbeeren, Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Weintrauben bis hin zu exotischen Früchten wie Bananen, Orangen, Mangos, Papayas, Ananas, Kiwis und Melonen. Wer mag, kann den frischen Obstsaft mit Sojamilk oder Joghurt auffüllen und einen wohlschmeckenden Smoothie genießen.

 

Entsafter kaufen leicht gemacht

Auf dem Markt ist eine breite Palette an Entsaftern erhältlich. Die Preisspanne reicht von ca. 50 Euro für einfache Geräte bis zu 500 Euro für wahre Profigeräte, die auch einen Dauereinsatz schadlos überstehen. Vor der Anschaffung ist zu überlegen, ob man das Gerät nur ab und zu benutzen möchte oder der Entsafter täglich für die ganze Familie zur Anwendung kommen soll. Ein Fachgeschäft bietet die optimale Beratung und erleichtert die Entscheidung für den passenden Entsafter.
Worauf muss ich bei einem Entsafter besonders achten?
Bei den Entsaftern unterscheidet man zwischen Saftpressen und Saftzentrifugen. Heart of Glass
by kadluba under CC-SA Bei einer Zentrifuge wird das Obst und Gemüse zunächst mit einer Reibescheibe zerkleinert und anschließend ausgepresst. In einer Saftpresse wird das Obst und Gemüse mechanisch zerquescht und der Saft herausgeschleudert. Mit einer Saftpresse erhält man mehr Saft als mit einer Saftzentrifuge. Experten sind der Meinung, dass Zentrifugen-Entsafter eher von Nachteil sind, da während des Entsaftungsvorgangs eine hohe Umdrehungszahl erreicht wird, wodurch vermehrt Sauerstoff in den Saft gelangt, der wiederum die Oxidation der empfindlichen Vitamine und Enzyme beschleunigt. Zentrifugen-Entsafter sind oftmals auch sehr laut – ein Nachteil, wenn Ihre Mitbewohner oder Nachbarn nicht gestört werden sollen.
Wichtig für die Kaufentscheidung ist eine große Öffnung für die Aufnahme ganzer Früchte wie beispielsweise Äpfel, Filter und Schneidemesser aus Edelstahl, eine große Auffangschale für Fruchtrückstände sowie ein großer Saftbehälter mit einer Mindest-Auffang-Menge von 0,5 Litern. Rutschfeste Gummifüße für eine einfache Handhabung sind ebenfalls vorteilhaft. Bei kleineren, preiswerten Geräten ist das Fassungsvermögen des Siebes eher gering. Dadurch muss die Saftherstellung unterbrochen werden, um die Reste aus dem Sieb zu entfernen, bevor man mit dem Ensaften fortfahren kann. Wichtig für die Kaufentscheidung ist auch die gute Verarbeitung und Robustheit der Materialien. Bei preiswerteren Geräten kommt es bei häufigem Gebrauch schnell zu Beschädigungen und Verschleißerscheinungen.

Die Reinigung und Pflege des Entsafters

Der Entsafter sollte möglichst nach dem Gebrauch gereinigt werden, damit sich die Obst- und Gemüsereste nicht festsetzen können. Gute Geräte lassen sich im Handumdrehen auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Die Einzelteile können unter fließendem Wasser abgespült oder im Geschirrspüler gereinigt werden. Vor dem Kauf sollte man sich auf jeden Fall vergewissern, wie der Entsafter zu reinigen ist, um unnötigen Zeitaufwand zu vermeiden. Die Teile des Entsafters, die unmittelbar mit dem Obst und Gemüse in Kontakt kommen, können sich mit der Zeit verfärben. Dies ist auf die natürlichen Farbstoffe im Obst und Gemüse zurückzuführen und stellen keine Beeinträchtigung des Gerätes dar. Mit Zitronensäure kann man die optisch unschönen Verfärbungen leicht wieder entfernen. Von chemischen Reinigungsmitteln ist eher abzuraten, da die Rückstände beim nächsten Gebrauch in den Saft gelangen könnten.